Training

Kenntnisse aus den Kommunikations- und Sozialwissenschaften kombinieren mit Fallbeispielen aus der Arbeitsrealität der TeilnehmerInnen bringt eine Erweiterung des Horizontes, Freude an neuen Handlungsansätzen im Umgang mit Mitarbeitern oder Patienten/Angehörigen.

Wirkungsvolle (Gesprächs-)Führung: Personalentwicklungsgespräche oder Weiterbildungsgespräche als geplanter Austausch zwischen Führungskraft und Mitarbeiter sind ebenso notwendig wie Anlass bezogen Gespräche bei Konflikten, Kritiksituationen oder Zwischenfällen. Die Systematik dieser verschiedenen Gespräche hilft der effizienten Vorbereitung im Alltag. 

Geklärte Rollenbeziehungen: Die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Rolle schärft die Sinne für die Unterscheidung zwischen Rollen-, Beziehungs- oder Sachkonflikten. Deshalb sind Trainings für Führungskräfte in der oberen und mittleren Ebene verschiedener Berufsgruppe ein Gewinn für diejenigen selbst, für deren MitarbeiterInnen und für die Effizienz der Organisation.

Dynamik in Gruppen: Teams unterliegen Gesetzmäßigkeiten und Dynamiken, die verantwortliche Führungskräfte kennen sollten, um Herausforderungen im Alltag moderieren und gestalten zu können. Die notwendige professionelle Distanz wird durch Kenntnisse in diesem Bereich gefördert und führt zu größerer Handlungsfähigkeit.

Moderation von Arbeitstreffen/Konferenzen: Oft sind die Führungskräfte in ihren Institutionen oder Abteilungen gleichzeitig die fachlichen Vorgesetzten und moderieren Besprechungen. Keine leichte Aufgabe, die ohne Kenntnisse von Moderationsmethoden  schwierig ist.

Riskmanagement – Umgang mit Komplikationen: Nicht beim Einzelfall verharren sondern Systematiken in Abweichungen und Vorkommnissen erkennen, Schwierigkeiten und Verantwortlichkeiten besprechen, juristische Aspekte berücksichtigen und klare Absprachen ableiten. In der Medizin ein noch unterentwickeltes Terrain. Haftpflichtversicherungen von Kliniken legen zunehmenden Wert auf vorhandene Strukturen. Deshalb arbeite ich zu diesem Thema mit Kollegen aus dem juristischen Fachbereich zusammen. (Rechtsanwältin Jutta Dillschneider)

Gespräche mit Patienten und Angehörigen für Mediziner: Überbringen schwieriger Nachrichten, Aufklärung und Information in angemessener Form zu übermitteln, sind nicht nur für Berufsanfänger interessante Themenbereiche, die im Studium immer noch unterrepräsentiert sind. Bei Gesprächen über Komplikationen oder unerwarteten Verläufen sind auch juristische Aspekte interessant (Rechtsanwältin Jutta Dillschneider). In den Trainingseinheiten können Simulationspatienten/Simulationsangehörige eingebaut werden.

Gespräche mit Patienten und Angehörigen für Pflegekräfte, Physio/Ergo-Therapeuten, administrative Kräfte: Die zur Verfügung stehende Zeit effizient nutzen, Unterstützung und Beratung bei der Selbstverantwortung von Patienten/Angehörigen geben. Wie kann ein Vorgehen aussehen? Deeskalation in Krisensituationen – wie unterscheidet sich der Profi vom Amateur? Letztendlich geht es weniger um den 'schwierigen Patienten' als um den professionellen Arzt/Therapeuten/Pfleger.

Selbst- und Zeitmanagement: Dafür gibt es leider keine Patent-Rezepte. Aber dennoch grundlegende Kenntnisse, die viel mit dem Selbstverständnis in der jeweiligen beruflichen Rolle zu tun haben. Deshalb geht es in diesem Trainingsangebot vor allem um eine Entscheidungsmatrix zum sinnvollen, effizienten aber auch zufriedenstellenden Einsatz von Zeitressourcen.